Villa di Bastiano erhebt sich in den Hügeln des Mugello mit Blick bis zum Lago di Bilancino. Erstmals im 13. Jahrhundert als befestigte Turmanlage urkundlich erwähnt, erhielt sie Ende des 19. Jahrhunderts durch den florentinischen Maler Michele Gordigiani ihre heutige architektonische Gestalt. Die charakteristische Silhouette mit zwei Türmen prägt das Erscheinungsbild bis heute.
Die Villa umfasst rund 1.800 m² Nutzfläche auf insgesamt vier Ebenen. Das Piano nobile beherbergt acht Repräsentationsräume mit hohen Decken, Terrassen, Loggien, Gästebäder und zwei Schlafzimmer. Die zweite Etage verfügt über zehn Schlafzimmer, sieben Bäder und zwei Salons. Die dritte Etage bietet weitere zehn Schlafzimmer mit drei Bädern. Im Erd- und Souterraingeschoss befinden sich zwei Schlafzimmer, ein Bad sowie die Wirtschaftsbereiche: Küche, Vorratsräume, Weinkeller, Holzlager, Garage und Nebenräume.
Eine der Loggien zeigt ein gewölbtes Fresko, das Galileo Chini zugeschrieben wird – dem aus dem Mugello stammenden Maler und Keramiker, bekannt für seine Jugendstilarbeiten.
Der englische Landschaftspark mit altem Baumbestand und seltenen Arten umfasst Wege, Treppen, Grotten und Brunnen. Eine separate Limonaia von etwa 150 m² zeigt architektonische Einflüsse aus der Buontalenti-Del-Moro-Tradition.
Dieses herrschaftliche Toskana-Anwesen wird derzeit als Veranstaltungsort genutzt. Volumen, Aufteilung und Infrastruktur erlauben eine Fortsetzung der gewerblichen Nutzung oder Umwandlung in einen privaten Wohnsitz.