Schlichtes klassizistisches Gutshaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit rechteckigem Grundriss, hohem Satteldach und nutzbarem Dachgeschoss. Später erhielt es seitliche Anbauten mit Zeltdächern. Der Bau des Gutshauses geht auf Jakub Hersztopski, einen Stadtsekretär aus Wschowa, zurück. Im Laufe der Jahre haben viele bekannte Familien aus Großpolen hier gelebt, darunter die Familien Szczawiński, Ponikiewski und Kęszycki.
Das Nebengebäude aus dem Jahr 1919 ist ein einstöckiger Ziegelsteinbau mit Walmdach, ebenfalls auf rechteckigem Grundriss und mit einem nutzbaren Dachgeschoss.
Der Kühlkeller stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und hat einen gemauerten Eingang im neugotischen Stil. Er diente ursprünglich zur Lagerung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Produkten.
Der Landschaftspark mit altem Baumbestand aus Eschen, Linden und Eichen stammt ebenfalls aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die ursprünglichen Wege und drei Teiche sind erhalten. Die Fläche des Parkgrundstücks beträgt 4,3017 Hektar, zusätzlich gibt es ein weiteres Grundstück mit einem ehemaligen Tennisplatz und einem Veranstaltungsort für Konzerte und Feiern mit einer Fläche von 0,1625 Hektar.
Das Grundstück ist teilweise eingezäunt und verfügt über zwei Zufahrtsmöglichkeiten.
Alle Gebäude sind sanierungsbedürftig. Für Denkmal-Liebhaber mit kleinem Budget wäre hier eine etappenweise Sanierung möglich. So könnte z.B. das kleine Nebengebäude zuerst bewohnbar gemacht und eine Sanierung und Nutzung des Gutshauses später angestrebt werden.
Versorgungsmedien: Strom, Wasser, Klärgrube.
Flächen der Bebauungen in Quadrameter:
- Gutshaus: 600
- Nebengebäude: 210
- Eiskeller: 130
- Park: 44.600