Rudolstadt: Villa des Spielzeugfabrikanten Adolf Richter
Im thüringischen Rudolstadt steht eine schlossähnliche Villa aus dem Jahr 1886.
Sie ist ein Symbol für den Erfolg von Adolf Richter, der mit der Produktion der Anker-Baukästen ein bedeutender Unternehmer und Hoflieferant wurde.
In einer Werbung für das pädagogisch orientierte Architekturspielzeug von 1908 heißt es:
Dabei hatte Richter diese Bausteine nicht selbst erfunden, sondern sie von den ursprünglichen Erfindern Otto und Gustav Lilienthal gekauft, denen es nicht gelungen war, sie zu vermarkten. Erst als Richter die Firma übernahm, wurde das Spielzeug zu einem weltweiten Klassiker und fehlte in keinem Kinderzimmer der vornehmen Gesellschaft. Der Erfolg des Baukastens löste später einen Rechtsstreit mit den Erfindern aus, der zu Richters Gunsten entschieden wurde.
Anker-Baukästen werden übrigens auch heute noch produziert.
Die Villa wurde saniert und beherbergt heute Firmenräume.
Sie ist ein Symbol für den Erfolg von Adolf Richter, der mit der Produktion der Anker-Baukästen ein bedeutender Unternehmer und Hoflieferant wurde.
In einer Werbung für das pädagogisch orientierte Architekturspielzeug von 1908 heißt es:
Wenn alle anderen Spiele in die Ecke gestellt sind, wird der Anker-Ziegelbaukasten nicht nur fleißig weiter benutzt, sondern die Kinder können es kaum erwarten, bis sie die nächste Erweiterung bekommen, um noch größere und schönere Gebäude bauen zu können.
Dabei hatte Richter diese Bausteine nicht selbst erfunden, sondern sie von den ursprünglichen Erfindern Otto und Gustav Lilienthal gekauft, denen es nicht gelungen war, sie zu vermarkten. Erst als Richter die Firma übernahm, wurde das Spielzeug zu einem weltweiten Klassiker und fehlte in keinem Kinderzimmer der vornehmen Gesellschaft. Der Erfolg des Baukastens löste später einen Rechtsstreit mit den Erfindern aus, der zu Richters Gunsten entschieden wurde.
Anker-Baukästen werden übrigens auch heute noch produziert.
Die Villa wurde saniert und beherbergt heute Firmenräume.



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